Jahrbücher der Literatur, 55-56. kötet

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C. Gerold., 1831
Each vol. has a separately paged "Anzeigeblatt für Wissenschaft und Kunst."
 

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20. oldal - In Rücksicht auf das Hervorbringen werden Sie mir zwar selbst die Unzulänglichkeit der Theorie einräumen; aber ich dehne meinen Unglauben auch auf das Beurtheilen aus, und möchte behaupten, das, es kein Gefäß gibt, die Werke der Einbildungskraft zu fassen, als eben diese Einbildungskraft selbst.
11. oldal - Friedrich in seinem handelnden Leben regiert haben, haben auch seine Feder redlich geleitet. Die Rolle, die er seine Maria Theresia spielen läßt, ist fein angelegt, aber nicht ohne Bosheit. Sie werden sich vielleicht erinnern, daß er bei aller Mäßigung, die er sich gegen sie aufgelegt zu haben scheint, nie unterläßt, sie im Glück übermüthig zu zeigen.
20. oldal - Es ist aber im Charakter der Deutschen, daß ihnen alles gleich fest wird, und daß sie die unendliche Kunst, so wie sie es bei der Reformation mit der Theologie gemacht, gleich in ein Symbolum hinein bannen müssen.
20. oldal - Entfernung und Entgegensetzung denke, als ich vor einigen Jahren vielleicht geneigt gewesen bin. Meine ganze Thätigkeit hat sich gerade jetzt der Ausübung zugewendet, ich erfahre täglich, wie wenig der Poet durch allgemeine, reine Begriffe bei der Ausübung gefördert wird, und wäre in dieser Stimmung zuweilen unphilosophisch genug, alles, was ich selbst und andere von der Elementarästhetik wissen, für einen einzigen empirischen Vortheil, für einen Kunstgriff des Handwerks hinzugeben.
20. oldal - Deswegen gereichen ihnen selbst treffliche Werke zum Verderben, weil sie gleich für heilig und ewig erklärt werden, und der strebende Künstler immer darauf zurückgewiesen wird. An diese Werke nicht religiös glauben, heißt Ketzerei, da doch die Kunst über allen Werken ist. Es gibt freilich in der Kunst ein Maximum. aber nicht in der modernen, die nur in einem ewigen Fortschritt ihr Heil finden kann.
11. oldal - Werth kennen lehrt, um ihm die so nöthige Zuversicht zu sich selbst, das was die Freude am Leben und die Kraft zum Handeln ausmacht, zu geben.
10. oldal - Es ist mir gar lieb zu hören , daß mein guter Körner Ihre Eroberung gemacht hat. Ich wollte , wir hätten ihn hier. Mein Herz und Geist würden sich an ihm wärmen, und er scheint jetzt auch einer wohlthätigen Geistesfrietion nöthig zu haben.
11. oldal - Herzensgüte verbindet, wie bei ihm. Er hat ein freies, kühnes und philosophisch aufgeklärtes Gewissen für die Tugenden Anderer, und ein ängstliches für sich selbst. Gerade das Gegentheil dessen, was man alle Tage sieht, wo sich die Menschen Alles, und den Nebenmenschen Nichts vergeben.
144. oldal - Selig bist du, Simon, Jonas Sohn, denn nicht Fleisch und Blut hat dir das offenbart, sondern mein Vater im Himmel. Und ich sage dir, daß du bist der Fels, und auf diesen Felsen werde ich Meine Kirche bauen, und die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen.
20. oldal - Sie müssen sich nicht wundern lieber Freund, wenn ich mir die Wissenschaft und die Kunst jetzt in einer größern Entfernung und Entgegensetzung denke, als ich vor einigen Jahren vielleicht geneigt gewesen bin. Meine ganze Thätigkeit hat sich gerade jetzt der Ausübung zugewendet, ich erfahre täglich, wie wenig der Poet durch allgemeine, reine Begriffe bei der Ausübung gefördert wird, und wäre in dieser Stimmung zuweilen...

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