Durch menschliche Kunst und Gedanken gemacht: Studien zur anthropomorphen Gefässkeramik des 7. bis 5. vorchristlichen Jahrtausends

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Verlag Marie Leidorf, 2011 - 295 oldal
Die Arbeit behandelt befüllbare anthropomorphe, meist weibliche Gefäßfigurinen, Gesichtsgefäße, Gesichtsdeckel und vollplastische Figurinen mit applizierten befüllbaren Gefäßen des Neolithikums und der Kupferzeit zwischen dem Vorderem Orient und Mitteleuropa. Diese stammen meist aus Siedlungen, selten aus Gräbern. Von Anatolien erfolgte im 6. Jt. eine Ausbreitung bis Mitteleuropa, im 4. Jt. laufen die letzten Figuralgefäße aus. Formen und Motive zeigen weitreichende Fernbeziehungen an. Die Darstellungsweise war realistisch bis reduziert. Die Deutung des Dekors reicht von Symbolen über Identitätszeichen bis zu Kleidungsbestandteilen. Jüngere anthropomorphe Gefäße lassen sich nicht aus den frühen Stücken ableiten, ebensowenig können Deutungen jüngerer Funde rückprojiziert werden. Die Figuralgefäße wurden im häuslichen Kontext genutzt, Reste von Inhalten fehlen. Wegen der langen Laufzeit und weiten Verbreitung identischer Sujets handelt es sich nicht um Abbilder realer Personen. Teilweise ist der Charakter einer "Maskierung" deutlich. Variable Form und Größe deuten auf unterschiedliche Funktion. Die Befüllbarkeit und Entleerbarkeit kann mit Libationen oder Übergangsriten zu tun haben

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